Man darf gespannt sein, denn Mama bastelt mit ihren Freunden immer spontan ihr Mixtape aus Surf, HipHop, Brass, New Orleans Jazz, Oldschool Funk, Drum‘n‘Bass, Elektro und Samples. Sie wahrt die Contenance um den Bandsound nicht zu torpedieren, nur um dann um so intensiver als Solistin auszubrechen. Sie zeichnet ein Bild von einer gesellschaftlichen Utopie während sie es zugleich wieder ironisch zerbricht. Sie stürmt auf ihren Tanzbeinen den höchsten Gipfel der Virtuosität um auf dem Weg alle Vorurteile abzubauen. Stets pendelnd zwischen Rausch und Nüchternheit, vereint MAMA scheinbar Unvereinbares. MAMA ist und bleibt eben die Beste.